Die Kulturfahrschule war Bühne, Werkstatt, Treffpunkt und Möglichkeitsraum. Jetzt gehen wir zurück auf die Strecke: mit Ulm als Basis, neuen Menschen und Platz für die nächste gemeinsame Idee.
Leerstand wird Freiraum. Publikum wird Gemeinschaft.
Wir öffnen Räume für Kultur, die sich bewegt.
Die Kulturfahrschule nutzt konzeptionell leerstehende Gebäude und Räumlichkeiten, um diese kulturell auf Zeit zu nutzen, und wertet sie damit individuell im Zusammenhang mit ihrem Umfeld auf. Orte werden Bühne, Treffpunkt, Werkstatt und Experimentierfeld.
Sie verbindet regionale Kultur- und Kreativszenen mit überregionalen und internationalen Impulsen. Menschen mit Ideen bekommen eine organisatorische Basis, passende Partner und einen gangbaren Weg zur Umsetzung.
„Kreativität ist der Schlüssel zu jeder Entwicklung – ob in der Kunst oder in der Wirtschaft.“Aus dem Projektarchiv der Kulturfahrschule
Niedrigschwellig heißt: Eine gute Idee soll nicht an Bürokratie scheitern.
Einfach einsteigen.
Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt machte damals auch kurzfristige Veranstaltungen möglich. Diese Arbeitsweise wollen wir beim Neustart wieder aufnehmen: klare Unterlagen, kurze Wege, direkte Absprache – und wenn Idee, Raum und Rahmen passen, wird gemeinsam umgesetzt.
01Idee oder Projekt kurz vorstellen
02Unterlagen erhalten und ausfüllen
03Rahmen klären, Deal machen, starten
02 / WAS UNS BEWEGT
Sechs Spuren. Ein Freiraum.
Die KuFa war bewusst spartenübergreifend und niedrigschwellig. Fahre mit der Maus über eine Karte oder öffne sie per Tastatur: Jede Spur zeigt, was schon möglich war, wo wir heute anknüpfen und was künftig Vision werden kann.
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Live & Bühne
Konzerte, Theater, Performance, Comedy und Varieté – unmittelbar und nah am Publikum.
LIVEBÜHNE
DamalsKeko Yoma, White Sparrows, Mellow Mark, Cabrio Theater und viele weitere Acts bespielten die KuFa.
JetztNeue Bands, Bühnenformate, Proberäume und überraschende Live-Orte.
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Kunst & Wort
Ausstellungen, Lesungen, Poetry, Film und künstlerische Experimente machten Räume neu lesbar.
KUNST & WORT
Damals„Wenden in drei Zügen“, Fassadenprojektion, Lichtkunst und die Kunstfahrschule: ein eigenes Wohnhaus, in dem Kunstschaffende aus aller Welt Räume frei gestalten konnten.
JetztAusstellungsflächen, offene Ateliers, Text, Medienkunst und Kunst im öffentlichen Raum.
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Werkstatt & Wissen
Mitmachformate machten Kreativität, Medien und Handwerk selbst erfahrbar.
MITMACHEN
DamalsKUFA1.TV-Kamera-Workshop, Roboter-Workshop, BMX, Parkour, Repaircafé und Kinderprojekte.
JetztWorkshops, offene Werkstätten und Wissen, das ohne große Hürden geteilt wird.
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Stadt & Leute
Eine offene Bar, urbane Aktionen und gemeinsames Tun brachten unterschiedliche Szenen zusammen.
BEGEGNUNG
DamalsVom Skateboarder bis zum Banker begegneten sich Menschen, die sonst kaum denselben Ort teilen.
JetztOffene Treffpunkte, kurzfristige Aktionen und Räume, in denen Gemeinschaft wachsen kann.
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Kultur- & Kreativwirtschaft
Kultur traf auf unternehmerisches Denken, neue Arbeitsweisen und tragfähige Kooperationen.
WIRTSCHAFT
DamalsCoworking als Schnittstelle, Projektflächen, Kooperationen und Hilfe bei Organisation und Aufbau.
VisionCoworking, Coliving, Hostel, Studios, Thinktank und neue Modelle für kreative Arbeit.
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Gemeinnützigkeit & Mehrwert
Teilhabe, Bildung und Begegnung schufen einen Wert, der weit über einzelne Events hinausging.
GEMEINWOHL
DamalsNiedrigschwelliger Zugang, generationenübergreifende Angebote und eine Plattform für Eigeninitiative.
JetztGemeinnützige Strukturen, Bürgerbeteiligung und Kultur als Motor für Stadtentwicklung.
03 / EIGENE FORMATE
Mehr als ein Veranstaltungsprogramm.
Was tatsächlich auf der Strecke lag.
Viele Formate entstanden direkt aus der KuFa – verspielt, mutig und mit Begriffen aus der Fahrschulwelt. Ein kleiner Ausschnitt dessen, was schon möglich war.
01 / SENDEN
KUFA1.TV
Ein eigener Kanal und Kamera-Workshop: Technik, Bildgestaltung und Berichterstattung wurden praktisch gelernt. Menschen wurden nicht nur Publikum, sondern selbst zu Produzentinnen und Produzenten.
02 / KREISELN
Liedermacher-Kreis-Verkehr
Ein eigens entwickeltes Format für Songs, Texte und unmittelbare Begegnung. Stimmen trafen sich im Kreisverkehr – ohne musikalische Einbahnstraße.
03 / KOLLISION
Day of the Massive Battle
Roboter, Monster und übergroße Anzüge trafen in einer absurden öffentlichen Schlacht aufeinander. Organisiert von RoboterMark Klawikowski: Performance, Spiel und Stadtaktion zugleich.
04 / BESTE LINIE
BMX Jam & Contest
Die BMX-Jungs bauten den Keller mit Rampen voll und machten daraus ihren eigenen Parcours. Best Line Contest, urbane Bewegung und die lokale Szene wurden damit ein selbstverständlicher Teil des Kulturprogramms.
05 / ROTER TEPPICH
Teppichmalaktion
Schülerinnen und Schüler machten den Teppich selbst zum Bild. Bei einer weiteren Aktion wurde für den Bagger buchstäblich der Teppich ausgerollt – typisch KuFa: groß denken, gemeinsam machen.
06 / AUSSTELLEN
Kunstfahrschule
Die Kunstfahrschule war ein separates Wohnhaus. Auf mehreren Ebenen erhielten internationale Kunstschaffende eigene Räume, die sie frei gestalten konnten. Angebunden war der 100-Euro-Shop, an dem die Führung begann.
07 / SCHULTERBLICK
Spurwechsel / Schulterblick
Ein wechselndes Ausstellungsformat in angemieteten Ateliers: Kunstschaffende öffneten ihre Arbeitsräume und ermöglichten Besucherinnen und Besuchern einen direkten Schulterblick auf ihre Arbeit.
08 / WENDEN
Wenden in drei Zügen
Ein eigenes Ausstellungsformat mit wechselnden künstlerischen Positionen. Bei der Nachtfahrt wurde es mit Bands, Bodypainting, Miniaturfilm, Roboter-Workshop und Fassadenprojektion verbunden.
04 / AUS DEM ARCHIV
Nicht inszeniert. Wirklich passiert.
Ein kleiner Ausschnitt aus einem umfangreichen Projektarchiv.
Bands, Theater, Performance und bildende Kunst wechseln sich ab. Die Namen gehören zu den Bildern – und viele weitere Geschichten werden Schritt für Schritt ergänzt.
Keko YomaBand aus ChileLive in der KulturfahrschuleDie Fassade wird zur BühneGregor Quade & Christian JagdhuberJOG-GebäudeprojektionDay of the Massive BattleRoboterMark KlawikowskiPerformance und StadtaktionWhite SparrowsBandLivebühneCabrio Stand-Up-TheaterTheater in der BastionComedy und BühneSleepwalker’s StationSinger-SongwriterLivebühneMarco KerlerDichter und SprachkünstlerWort und BühneMellow MarkMusikerLivebühne5 Horse RodeoBandLivebühneLichtkunstMatthias RieberInstallationBewusst seinDirk KählertZeichnungApaniValerie BuckIllustrationCandidplatzWendelin TraubFotografieGlasbausteineThomas MarggrafInstallation
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Lichtkunst · Matthias RieberWandkunst · Mark Klawikowski
05 / UNSERE ROUTE
Schon viel erlebt. Noch lange nicht am Ziel.
Eine Idee mit Kilometern.
Der Pilot am Ehinger Tor begann im Juni 2012. In den Jahren 2012 und 2013 entstanden in knapp sieben Monaten mehr als 300 Veranstaltungen und Projekte – mit Kunst- und Kulturschaffenden aus der Region und aus aller Welt.
Die KuFa war Veranstaltungsort und Produktionsstruktur zugleich: Sie half bei Grundlagen, Organisation, Infrastruktur und Kooperation. So konnten Projekte mit überschaubarem Aufwand schnell auf die Strecke kommen.
300+Veranstaltungen & Projekte
7Monate voller Kultur
1Treffpunkt für viele Szenen
So arbeitete die KuFa
Idee andockenProjekt, Künstler oder Initiative stellen kurz vor, was entstehen soll.
Rahmen klärenRaum, Termin, Unterlagen, Kosten und Verantwortlichkeiten werden greifbar.
Ressourcen verbindenInfrastruktur, Kontakte, Kommunikation und Partner kommen zusammen.
Gemeinsam umsetzenEin einfacher Deal, klare Rollen – und das Projekt geht auf die Strecke.
Pilotprojekt am Ehinger Tor: Ein leerer Ort kommt kulturell in Fahrt
Über 300 Projekte – Musik, Kunst, Literatur, Film, Bildung und Begegnung
„Back on Track“ – Tourbus und Crowdfunding-Aktionen
Dieses Potenzial gehört nicht in eine Schublade. Die Kulturfahrschule soll mit neuen Menschen und derselben offenen Haltung wieder lebendig werden – als Plattform für Zwischennutzungen, Pop-ups, Kooperationen und perspektivisch eine dauerhafte kreative Basis.
Ulm bleibt die Base. Wenn das Modell wieder trägt, kann es auch in andere Städte weiterfahren: immer angepasst an den Ort, seine Räume und seine Menschen.
01
Crew gesucht
Menschen, die organisieren, kuratieren, bauen, kommunizieren, gestalten oder verlässlich mit anpacken wollen.
02
Räume gesucht
Leerstehende Gebäude und Räumlichkeiten, temporär oder dauerhaft – vom Laden über die Halle bis zum Zwischenraum.
03
Ideen gesucht
Künstlerische Projekte, soziale Formate, kreative Geschäftsmodelle und Kooperationen mit gesellschaftlichem Mehrwert.